Vorstellung des Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs:

19.02.2021 |Kein Ende der Misere in Sicht – Bund und Länder müssen handeln!

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund und Länder gemahnt, Konsequenzen aus den Ergebnissen des neuen Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) zu ziehen. „Zeitverträge mit kurzen Laufzeiten, Zwangsteilzeit mit unbezahlter Mehrarbeit, mangelnde Familienfreundlichkeit, Benachteiligung von Frauen – ein Ende der Misere für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Qualifizierungsphase sind, ist nicht in Sicht. Bund und Länder müssen endlich wirksame Maßnahmen für Dauerstellen für Daueraufgaben, faire Beschäftigungsbedingungen und verlässliche Karrierewege ergreifen: eine umfassende Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, einen Ausbau der Grundfinanzierung der Hochschulen und eine Reform der Personalstruktur in Hochschule und Forschung“, sagte Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender und Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung, am Freitag in Frankfurt a.M mit Blick auf den heute vorgestellten BuWiN-Report.

Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs wurde von einem wissenschaftlichen Konsortium unter Leitung des Instituts fu?r Innovation und Technik (iit) erstellt und heute von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) präsentiert. Er steht im Internet unter www.buwin.de zu Verfügung.

Zur Pressemitteilung der GEW:

https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-kein-ende-der-misere-in-sicht-bund-und-laender-muessen-handeln/

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