Neue Hochschule für Beschäftigte

10.05.2021 |Die Perspektive der Beschäftigten bekommt einen festen Platz in der deutschen Hochschullandschaft: Das hessische Wissenschaftsministerium hat die University of Labour offiziell anerkannt.

Im Herbst 2021 starten die ersten Studiengänge. Die IG Metall ist an dem Projekt maßgeblich beteiligt.

Mitbestimmung, Berufspraxis, die Rolle der Beschäftigten im Betrieb: Diese Punkte spielen in den traditionellen Wirtschaftswissenschaften eine eher untergeordnete Rolle – wenn sie überhaupt in den Lehrplänen vorkommen. Diese Lücke will die University of Labour (UoL) schließen.

Die neue Einrichtung ist nun offiziell als Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften anerkannt. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat die Anerkennungsurkunde ausgestellt. 

Ihren Sitz wird die neue Hochschule im 2019 eröffneten Neubau des House of Labour in Frankfurt am Main haben. Dort sind bereits die Europäischen Akademie der Arbeit (EAdA) und die Academy of Labour untergebracht. An deren langjährige Tradition wird die neue Hochschule anknüpfen.

Im Fokus von Forschung und Lehre stehen Fragen zur künftigen Gestaltung der Arbeitswelt, zur Mitbestimmung und den Arbeitsbeziehungen in Unternehmen und Organisationen.

Im Herbst 2021 wird die Hochschule ihren Studienbetrieb aufnehmen. Sie startet mit zwei Bachelorstudiengängen: Business Administration und Berufspädagogik

Beide Studiengänge sind in ihrer Konzeption einzigartig. Kernelemente sind der fächerübergreifende Blick auf die Rolle der Beschäftigten und die enge Verzahnung der beruflichen Erfahrung mit dem Studium. 

Die Studierenden bearbeiten während des gesamten Studiums ein Projekt, das sich mit einem Thema aus ihrer Berufspraxis befasst. Zielgruppe sind insbesondere Betriebs- und Personalräte sowie Gewerkschaftssekretärinnen und -sekretäre. 

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